Archiv: Rezensionen zu Literatur und Film

Montag, 25. September 2017

Rezension: Ich war Hitlers Trauzeuge (Peter Keglevic)


(Foto: ©Katharina Behling)




Deutschland/Österreich 2017

Ich war Hitlers Trauzeuge
Autor: Peter Keglevic
Verlag: Knaus
Genre: Satire, Tragikomödie




Am 01. April 1945 hält ein SS-Hauptsturmführer dem jüdisch-stämmigen Harry Freudenthal eine geladene Waffe an den Kopf, will abdrücken und seinen anschließend leblosen Körper zu Harrys Flucht-Kumpanen deponieren, die, wie er selbst, allesamt der SS ins Netz gegangen sind. Harry hat aber schon seit Kindheitstagen mehr glück als andere. Obwohl die Waffe geladen und bereit ist, Harry das Lebenslicht auszuknipsen und er sich innerlich bereits damit abgefunden hat -"Seltsam, dachte ich, so endet nun dein Leben auf der elften Etappe einer Pilgerreise"-, da marschiert auf einmal die Filmemacherin des Dritten Reiches auf dem Hof ein und der Verlauf des Lebens von Harry Freudenthal nimmt auf einmal eine glückliche, wie irrwitzige Wendung. Vor Harry liegt nicht nur der Lauf seines Lebens sondern eine nahezu absurde Odyssee, die ihn direkt in den Führerbunker führt. Wieso Harry Freudenthal der Trauzeuge des gescheiterten Führers wurde, dies behielt er mehr als 70 Jahre als Geheimnis für sich. Und wenn man bereits über 90 Jahre alt ist, wem könnte man diese Geschichte denn einmal anvertrauen? Genau! Seinem Friseur!

Der österreichische Filmemacher und Autor Peter Keglevic hat seinem Roman einen markanten Titel verpasst. Wenn man sich für "Ich war Hitlers Trauzeuge" entscheidet, dann muss man den Worten auch Taten folgen lassen. Der Autor entführt uns hier auf seine ganz eigene Weise in ein reales Deutschland zum Kriegsende, was fiktiver eigentlich gar nicht sein könnte. Peter Keglevic macht das Berchtesgaden aus dem Jahr 1945 zu seinem Spielplatz, wo nach seinen Regeln gespielt wird. Anders als beispielsweise "Er ist wieder da" von Timur Vermes kommt der Roman von Keglevic trotz seiner beeindruckenden Seitenzahl sehr schnell zum Punkt. Es gibt eine kurze Aufwärmrunde mit Harry, der aus seiner Kindheit erzählt. Der Autor nimmt sich dabei Zeit, hält sich aber nie wirklich lange an Kleinigkeiten auf. Die Gedankengänge des Jungen Harry, der versucht, sich seine Eltern beim Sex vorzustellen und dabei an seine Schwester denken muss, mögen einen befremdlichen Eindruck hinterlassen, der freche, aber oftmals auch herrlich vulgäre Stil von Keglevic gefiel mir nach einer etwas längeren Anlaufzeit sehr gut. Und so haut der Autor auch mal folgendes Zitat raus und wird den Leser, der hier vielleicht sogar ein bierernstes Werk erwartet, regelrecht aus dem Hinterhalt erwischen:

">>Nehmen sie doch endlich den Arm runter!>>, sagte Leni Riefenstahl genervt. Da erst merkte ich, dass ich meinen rechten Arm ausgestreckt hatte und dass sie mich meinte. Schnell legte ich die Arme an und stand steif und ehrfurchtsvoll. Sie trat unter meinen Geradeaus-Blick, und ich sah, sie trug einen offenen Pelzmantel und darunter einen weißen Kittel, so wie ihn Ärzte tragen. Sie musterte mich von oben bis unten, was den Reiz ihres Silberblicks nur noch vergrößerte. <<Reichsgletscherspalte>> fiel mir ein -ihr Spitzname-, weil sie in ihren Filmen in so viele Eis-, Schnee- und Gletscherspalten gefallen war. Später hatte mich ausgerechnet meine Schwester Hilly aufgeklärt, dass mit <<Spalte>> ganz was anderes gemeint war. Ich hatte sie dumm angeguckt. <<Muschi. Möse. Spalte. Die Riefenstahl fickt mit allen, die ihr einen Vorteil bringen. Eine berechnende Fotze ist die!>>                                                                         Ich war fassungslos gewesen." 


Schonungslose Situationskomik wechselt sich ab mit Tragikomik und fügt sogar einen Schuss Sentimentalität (jedoch nicht aufdringlich) hinzu. Das einzige, was man dem Roman von Peter Keglevic neben einigen etwas langatmigen Passagen vorwerfen kann, ist, manchmal kann er sich nicht entscheiden ob seine Geschichte eine Satire auf das Dritte Reich, eine fiktionale Biografie oder einfach eine klassische Tragikomödie ist. Aber vielleicht liegt hier ja sogar die Stärke dieser Geschichte, denn die verschiedenen Stile wechseln sich gerne und häufig ab. Peter Keglevic hat mir Harry Freudenthal sogar so gut verkauft, dass ich den Name auf Google nachschlagen musste.



Resümee

Der Lauf seines Lebens wird zu seiner Lebensgeschichte. Harry Freudenthal dokumentiert seine ganz persönliche, kuriose Odyssee durch ein Drittes Reich, welches in seinen letzten Zügen liegt. "Ich war Hitlers Trauzeuge" mag auf den ersten Blick eher mit Humor betrachtet werden. Tatsächlich aber hat Autor Peter Keglevic den ernsten Kern seines Romans hinter viel Situationskomik und Satire versteckt. Der große Volkslauf von Berchdesgaden kommt einem Theaterstück gleich, einer letzten Aufführung des Dritten Reiches mit prominenten Gästen wie Leni Riefenstahl, Eva Braun und Adolf Hitler persönlich. Keglevic findet zum Ernst der Lage bei all den Absurditäten immer sehr schnell zurück. Vermutlich macht genau das diese Geschichte authentischer als so manch todernsten Rückblick auf ein Deutschland am Abgrund. Am Ende schlägt die Macht der Literatur das Original. Eine Geschichtsstunde der besonderen art.

Samstag, 16. September 2017

Frisch aus der Druckerei: Die Insel der Freundschaft (Durian Sukegawa)



Infos zur Veröffentlichung

Autor: Durian Sukegawa
Verlag: DuMont
Ausgabe: Hardcover
Inhalt und mehr beim Verlag: Link
Übersetzung aus dem Japanischen: Luise Steggewentz
Preis: 20 Euro (Print), 15,99 Euro (eBook)
Veröffentlichung: 19.09.17



Das Wochenende versüßt hat mir die verehrte Presseabteilung vom DuMont Verlag. Da sich der Deutsche Buchhandel aber nur wirklich sehr selten an die offiziellen Daten der Verlage hält (oftmals jedoch in Absprache), so könnte Durian Sukegawas "Die Insel der Freundschaft" bereits jetzt bei etlichen Buchhändlern erhältlich sein. Der offizielle Verkaufsstart wäre der 19.09.17.

Neben Haruki Murakami scheint der DuMont Verlag mit Durian Sukegawa einen weiteren japanischen Autor gefunden zu haben, der ihr Programm sinnvoll erweitert. Die Verfilmung von Sukegawas Roman "Kirschblüten und rote Bohnen (Rezension)" von Naomi Kawase machte das japanische Multitalent auch in Deutschland zu einem Geheimtipp, der bei den Lesern großen Anklang fand. Zu diesen Lesern gehörte auch ich, mir hat der Roman um das ungleiche Dreiergespann, dessen Schicksale alle mit einer beliebten japanischen Süßspeise verworben war, unglaublich gut gefallen. Durian Sukegawa ist dabei das komplette Gegenteil eines Haruki Murakami. Sukegawa kommt ohne den bekannten japanischen Surrealismus aus. Auch verzichtet der Autor auf eine komplexe, verstrickte Geschichte. Die Essenz der japanischen Literatur haftet Sukegawa aber auf jeder Seite an. Feinfühlig führt er die Einzelschicksale zusammen und bildet eine Einheit aus den Charakteren, die allesamt einen problematischen Stand in der Gesellschaft beherbergen.

In "Die Insel der Freundschaft" vertieft Durian Sukegawa die Thematiken aus "Kirschblüten und rote Bohnen" und schickt ein weiteres Dreiergespann ins Rennen, die allesamt auf der Insel Aburi eine gemeinsame Reise erleben, die sie für immer verändern wird. Übersetzt wurde der Roman diesmal von Luise Steggenwentz die hier Ursula Gräfe beerbt.

Die ausführliche Besprechung zu "Die Insel der Freundschaft" erfolgt in der kommenden Woche. Wenn euch der Titel neugierig gemacht habt, stattet mir also demnächst wieder einen Besuch ab.

Freitag, 15. September 2017

Mit ergiebiger Ausbeute zurück aus der Sommerpause



Ein wenig muss ich über mich selbst schmunzeln, wen ich ein Wort wie "Sommerpause" benutze. Da es sich bei diesem Blog-Projekt um ein passioniertes Hobby handelt, hat dieses Wort in meinem Portfolio eigentlich nichts zu suchen. Und dennoch, wenn der Geist träge ist und die Finger müde, dann tut so eine Pause ungeheuerlich gut. Mit viel Elan möchte ich über die Bücher sprechen, die mich während dieser Pause begleitet haben.

Als ich zuletzt im August einen Beitrag verfasst habe, war die Grill-Saison noch im vollen Gange. Mittlerweile, während ich diesen Beitrag hier verfasse, fallen langsam bereits die Blätter von den Bäumen. Es wird herbstlich. Die vergangenen Tage stürmte und regnete es, als würde die kleine Insel hier regelrecht davongeweht werden oder im Meer ertrinken. Kaum eine Jahreszeit lädt mehr dazu ein, außergewöhnliche Literatur zu konsumieren.

In den letzten Wochen haben mich zahlreiche interessante Titel begleitet, die in der kommenden Zeit ausführlich auf "Am Meer ist es wärmer" präsentiert werden. Ich kann keine genauen Daten zu den Besprechungen abliefern, aber folgende Besprechungen werden demnächst hier zu finden sein:


- Eine heitere Wehmut von Amélie Nothomb (Diogenes)

- Ich war Hitlers Trauzeuge von Peter Keglevic (Knaus)

- Gotland von Michael Stavarič (Luchterhand)

- Die Insel der Freundschaft von Durian Sukegawa (DuMont)


All diese Besprechungen werden in den kommenden 4-5 Wochen hier erscheinen. Wer neugierig geworden ist sollte also den Trip zu meinem kleinen Domizil buchen (in diesem Falle diesen Blog euren Favoriten hinzufügen). Genießt also den sich anbahnenden Herbst und versüßt ihn euch mit Büchern!


Ein entspanntes Wochenende wünscht,
Aufziehvogel

Dienstag, 22. August 2017

Am Meer ist es wärmer geht in die Sommerpause: 22.08 - 15.09




In den vergangenen zwei Monaten ist es hier etwas ruhiger geworden, was mehrere Gründe hat. Zum einen sind mir nicht wirklich viele Titel zugeflogen, die mein Interesse weckten, auf der anderen Seite steckten aber auch meine eigenen Ideen in einem Sommerloch. Die Tastatur für einige Wochen mal komplett wegzulegen und den kommenden Spätsommer zu genießen ist genau das, was ich brauche, um den Akku wieder aufzuladen. Vom 22.08 bis zum 15.09 bleiben die Pforten auf "Am Meer ist es wärmer" für neue Inhalte geschlossen. Bereits im September melde ich mich bereits mit zwei sehr interessanten Titeln zurück. Das große Archiv mit vielen Empfehlungen zu Literatur und Film steht natürlich jedem Besucher uneingeschränkt zur Verfügung.

Im Oktober steht bereits die Frankfurter Buchmesse an. Nach all den Jahren könnte es also passieren, dass ich endlich die Zeit finde, die Messe zu besuchen. Ich werde mich selbst überraschen lassen!

Den Lesern dieses Blogs und den Verlagen wie auch ihren Autoren wünscht "Am Meer ist es wärmer" entspannte Tage im Endspurt des Sommers.



Dienstag, 15. August 2017

Rezension: Porno (Irvine Welsh)







Schottland 2002

Porno
Autor: Irvine Welsh
Übersetzung: Clara Drechsler, Harald Hellmann
Genre: Underground, Erotik




"Schon während ich es in meinen Zinken schaufele, ist mir die traurige Wahrheit bewusst. Koks ödet mich an, es ödet uns alle an. Wir sind abgestumpfte Typen in einer Szene, die wir hassen, einer Stadt, die wir hassen, und tun dabei so, als wären wir der Nabel der Welt, müllen uns mit Drogen zu, um das Gefühl zurückzudrängen, das sich das wahre Leben irgendwo anders abspielt, und wissen dabei genau, dass wir nichts anderes tun, als dieser Paranoia und Ernüchterung neue Nahrung zu geben. Doch irgendwie sind wir zu apathisch, um damit aufzuhören, denn traurigerweise gibt es nichts Interessantes, für das es sich lohnen würde, aufzuhören. Dabei fällt mir ein, es verdichten sich Gerüchte, dass Breeny haufenweise Ching hat, und es sieht so aus, als wär ein beträchtlicher Teil davon bereits im Umlauf."
(Porno. Autor: Irvine Welsh. Übersetzung: Clara Drechsler, Harald Hellmann. Verlag: Heyne)



Heyne Hardcore und Porno. Zwei Begriffe, die man auf dieser ruhigen Insel hier eher nicht antrifft. In Form von Literatur jedoch kein ungewöhnliches Zusammenspiel. Aus dem Programm von Heyne Hardcore rezensierte ich in meinem Blogger Debüt-Jahr 2011 Matias Faldbakkens "Unfun", ein Roman, wesentlich später entstanden als "Porno", aber sicherlich nicht minder kontrovers, abgedreht und misanthropisch. Was Porno angeht, so kann ich mir wahrlich vorstellen, ist es nicht die einfachste und dankbarste Aufgabe gewesen, dieses rund 600 seitige Monstrum an unflätigen Begriffen ins Deutsche zu übersetzen. Schon gar nicht, wenn der Autor Irivine Welsh heißt. William S. Burroughs, Meister der Beat-Literatur (und Vorreiter der Underground-Literatur), verstarb rund 6 Jahre vor der Veröffentlichung von Porno und wäre vermutlich ins Staunen geraten, hätte er diesen Roman in die Finger bekommen. 

Porno ist die Bibel des schlechten Geschmacks, der Drogen und der puren Misanthropie. Allen voran ist Porno aber auch die Fortsetzung zum Kult-Hit "Trainspotting". Rund zwei Wochen ist es erst her, da besprach ich Danny Boyles ausgezeichnete Fortsetzung T2 Trainspotting. Um eines jedoch schnell vorweg zu nehmen, Porno diente T2 nur bedingt als Vorlage. Während Porno noch einmal eine Spur drastischer ist als das Original, so fährt die filmische Fortsetzung eher einige Gänge zurück, setzt auf Vertrautheit und Nostalgie. Porno hingegen ist eine Landung auf Kopfsteinpflaster. Liest man den Roman nach dem Film, fühlt es sich an, als hätte ein Schotte von massiver Statur dir einen Schwinger mitgegeben, der dich geradewegs auf das harte Kopfsteinpflaster von Edinburgh befördert.

Renton, Spud, Sick Boy und Begbie kehren auch in Porno heim. Im Gegensatz zum neuen Film sind keine 20 Jahre vergangen sondern lediglich 10. Schon zu Beginn des Buches bemerkt man aber, Simon aka Sick Boy ist noch tiefer in den Drogensumpf gerutscht. Kokain, Crack oder auch noch Heroin, Simon geht bedächtig seinen Weg weiter. Bewusst habe ich das Zitat zum Beginn der Rezension ausgewählt, weil es das Bild der Charaktere bestens zeichnet. Konsum, weil es kaum eine alternative im Leben gibt. Sie könnte aufhören, allerdings gibt es gar keinen Grund dafür. Humor wechselt sich mit Drama ab, Drama überreicht den Staffelstab an pikant beschriebenen Erotikszenen. Regisseur Danny Boyle war diese Mischung vielleicht etwas zu explosiv und distanzierte sich größtenteils von allem, was Porno zu bieten hat.

War der Vorgänger erzählerisch eher noch eine Ansammlung an Kurzgeschichten die in einer nicht chronologischen Reihenfolge erzählt wurden (und für ein herrliches Chaos sorgten), ist die Handlung in Porno gradliniger und folgt einem festen Plot. Bei dem enormen Umfang ist Porno sicherlich nicht von Längen befreit -Belanglosigkeiten und Seltsamkeiten mit inbegriffen- die den Lesefluss manchmal beeinträchtigen könnten. Die 3 großen Abschnitte des Romans sind dennoch in genug kleine Kapitel unterteilt, die allesamt ein wenig an die Kurzgeschichten des Vorgängers erinnern. Trotz einiger Längen eignet sich Porno auch bestens als Lektüre, die man zwischendurch "konsumieren" kann.


"Dann bin ich draußen auf der Straße. Ich wusste nicht, dass ich bei meiner ziellosen Wanderung wieder in Islington gelandet war, bis ich am Park das Mädchen sah, das mühsam versuchte, mit Fäustlingen an den Händen einen Stadtplan aufzuschlagen, und instinktiv mit einem schleimigen >Verlaufen, Baby?< reagierte. Aber der weinerliche Klang meiner Stimme, die vor Emotionen, banger Erwartung, ja sogar Verlorenheit triefte, erschütterte mich. Der Schock darüber ließ mich genauso zurücktaumeln wie der Schluck aus der lila Dose in meiner Hand. Scheiße, was war das? Wer hatte ihm das in die Hand gedrückt? Wie zum Teufel bin ich hierher gekommen? Wo sind die alle? Ein paar hatten sich ächzend verabschiedet, und ich war in den kalten Regen rausgegangen, und jetzt..."




Resümee

Obwohl man "Porno" eine Überlänge und zu viele konfuse Passagen nicht abstreiten kann, so kann sich der Roman als eine mehr als solide Fortsetzung am Ende durchringen. Wir nehmen Teil am Alltag der Skagboys und irgendwie kann man sich nicht gegen die Anziehungskräfte wehren, die von diesen Charakteren ohne Vorbildfunktion oder Manieren ausgeht. Man will irgendwie dabei bleiben, wie sie sich immer tiefer in die Misere reiten. Irvine Welsh gelingt es, dass wir immer noch über diese kuriose Truppe lachen und manchmal die Absurditäten nicht einmal erklären können. "Porno" ist durchaus ein Roman, der seine Leser lange begleiten kann und man sich, trotz all der Misanthropie, am Ende doch irgendwie gut fühlt. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, eine ausgediente Phrase, die Irvine Welsh uns noch einmal bestens verständlich macht.