Archiv: Rezensionen zu Literatur und Film

Mittwoch, 19. August 2015

Deutscher Buchpreis 2015: Die Longlist ist da!


Alle Jahre wieder. Der Deutsche Buchpreis 2015 steht vor unserer Tür und vor wenigen Stunden wurde die Longlist bekanntgegeben, die insgesamt 20 Autoren und ihre jeweiligen Werke umfasst.
Errötend muss ich zugeben, bis auf Peter Richters 89/90 (ein Titel, der weit oben auf meiner "Lese-Liste" steht) kenne ich diesmal keinen der ausgewählten Titel.

Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb ist die Verleihung in diesem Jahr für mich umso interessanter. Die Longlist will ich nicht vorenthalten. Bedient habe ich mich dafür freundlicherweise bei dem "Börsenverein des Deutschen Buchhandels".
Genauere Infos zum Preis und der diesjährigen Jury findet ihr im bereitgestellten Link.
Während die Longlist bereits erst einmal ein leichtes antasten ist (angeblich wurden aus 199 Titel verschiedene Titel ausgewählt), wird es am 16. September schon ernster. Dann erscheint nämlich die Shortlist, wo dann die sechs heißesten Kandidaten auf den Preis bekanntgegeben werden. Der Gewinner des Preises erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro, die fünf Autoren, die es nicht geschafft haben, gehen aber auch nicht leer aus und erhalten ein Preisgeld von 2.500 Euro.


Deutscher Buchpreis 2015: Longlist

- Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe (Kiepenheuer & Witsch, August 2015)

- Ralph Dutli: Die Liebenden von Mantua (Wallstein, August 2015)

- Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (Knaus, August 2015)

- Valerie Fritsch: Winters Garten (Suhrkamp, März 2015)

- Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen (Suhrkamp, September 2015)

- Gertraud Klemm: Aberland (Droschl, Februar 2015)

- Steffen Kopetzky: Risiko (Klett-Cotta, Februar 2015)

- Rolf Lappert: Über den Winter (Carl Hanser, August 2015)

- Inger-Maria Mahlke: Wie Ihr wollt (Berlin Verlag, März 2015)

- Ulrich Peltzer: Das bessere Leben (S. Fischer, Juli 2015)

- Peter Richter: 89/90 (Luchterhand, März 2015)

- Monique Schwitter: Eins im Andern (Droschl, August 2015)

- Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (Suhrkamp, September 2015)

- Anke Stelling: Bodentiefe Fenster (Verbrecher Verlag, März 2015)

- Ilija Trojanow: Macht und Widerstand (S. Fischer, August 2015)

- Vladimir Vertlib: Lucia Binar und die russische Seele (Deuticke, Februar 2015)

- Kai Weyand: Applaus für Bronikowski (Wallstein, März 2015)

- Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (Matthes & Seitz, Februar 2015)

- Christine Wunnicke: Der Fuchs und Dr. Shimamura (Berenberg, März 2015)

- Feridun Zaimoglu: Siebentürmeviertel (Kiepenheuer & Witsch, August 2015)

Dienstag, 11. August 2015

Einwurf: Gewinnspiele auf Blogs= Virtuelles klinkenputzen?




Bei meinem neusten Einwurf könnte es oberflächlich gesehen etwas kontroverser zugehen. Wird es aber nicht sein, so viel kann ich schon einmal versprechen (für alle, die sich nun gefreut haben, hier einen Rundumschlag gegen andere Blogs vorzufinden).

In weniger als 6 Monate geht "Am Meer ist es wärmer" in sein fünftes Jahr. Ich gab meinem eigenen Blog-Projekt zu Beginn vielleicht 1 Jahr gegeben, sofern ich wirklich an der Alleinunterhaltung Freude haben sollte. Aus der Alleinunterhaltung wurde aber relativ schnell eine feste Leserschaft und ich teile mit meinem Blog Erinnerungen, die ich nicht mehr missen möchte. So ist es mir natürlich nicht entgangen, dass viele kommerziell unabhängige Blogs (Literatur-Blogs mit einbezogen) häufig Gewinnspiele präsentieren. Entweder gesponsert oder aber komplett ohne Unterstützung auf die Beine gestellt. Sicherlich wird den Lesern, die "Am Meer ist es wärmer" häufiger besuchen, auffallen, so etwas gibt es hier nicht. Hab ich da etwa einen Trend verpasst? Ich muss zugeben, obwohl ich selbst einen Blog betreibe, lese ich relativ wenige andere Blogs, um ehrlich zu sein, ich verfolge gerade mal eine handvoll (dafür aber mit großer Freude). Aber durch diverse Gruppen im Social Media stoße ich natürlich immer wieder mal auf interessante Blogs die mich interessieren. Und die dort angebotenen Gewinnspiele oder Interaktionen mit den Betreibern könnte man durchaus als lebhafter bezeichnen als hier.

Wird es also zum fünften Jubiläum meines Blogs im kommenden Jahr ein Gewinnspiel geben? Nein!
Auf den ersten Blick mag die Antwort vielleicht ein wenig arrogant klingen. Aber ich habe natürlich meine Gründe, die ich selbstverständlich gerne teilen möchte. Bereits vor einem Jahr äußerte ich mich bei einer anderen Blogger-Kollegin kritisch gegenüber Gewinnspielen. Natürlich versuchte sie mir (und auch nicht zu unrecht) solche Aktionen etwas schmackhafter zu machen. Gewinnspiele haben durchaus die Macht, neue Besucher für einen Blog zu gewinnen. Verknüpft mit sozialen Netzwerken wie Facebook wird sich der Blog sicherlich verbreiten. Ein Beispiel, wie man es häufig auf Facebook findet (Beispiel stammt aus meiner eigenen Phantasie):


"Huhu ihr Lieben! Heute gibts bei mir auf XXX XXX mal wieder ein Super Gewinnspiel für euch! Gewinnt XXX XXX denn ich will das XX Bestehen meines Blogs feiern! Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach! Liked diesen Beitrag, teilt ihn und kommentiert und ihr nehmt automatisch an der Verlosung teil."

Schon bekommt Blog XXX XXX natürlich eine menge neue Follower (sofern das liken der Facebook-Seite des Blogs auch noch dazugehört). Da es hauptsächlich ums gewinnen eines Preises geht, ist es vielen Leuten bekanntermaßen egal, was sie gewinnen. Solange es nicht unbedingt eine rostige Bratpfanne aus dem zweiten Weltkrieg ist dürfte ein Gewinnspiel selbst für Leute attraktiv sein, die, mal als Beispiel, nur selten ein Buch in die Hände nehmen. Während Blog XXX XXX automatisch viele neue Follower gewinnt und die Klicks sich auf der Seite erhöhen werden, bleibt aber ein fader Beigeschmack zurück, den ich weniger gut finde. Nicht nur ziehen viele Leute ihr "Gefällt mir" schnell wieder zurück sofern sie nicht gewinnen. Genau wie auf manchen Websites bei deren Gewinnspiele man sich im hauseigenem Forum anmelden muss um teilnehmen zu dürfen, bleiben Geister zurück (ungenutzte Accounts die sich nur für ein einziges Gewinnspiel angemeldet haben oder bewusst nur für Gewinnspiele von den Usern benutzt werden). Für die Liste der Follower wird sich ein Gewinnspiel immer grundsätzlich positiv auswirken. Doch kann diese relativ gezwungene Methode, neue Leser und Klicks zu gewinnen, wirklich überzeugen? Erreicht man so tatsächlich eine treue Leserschaft? Dies muss dann jeder für sich selbst entscheiden. In Sachen Promotion für den eigenen Blog ist ein Gewinnspiel grundsätzlich keine schlechte Idee. Ob man so aber an treue Leser gelangt ist keine Garantie. Ich gehe so weit zu sagen, kein Blogger kreiert uneigennützig ein Gewinnspiel. So ticken die virtuellen Kritiker nicht. Für einen bereits stark etablierten Blog können Gewinnspiele aber natürlich auch unabdingbar werden, um Stammlesern weiterhin Abwechslung zu bieten, mehr mit ihnen zu interagieren und ihr Interesse zu halten. Ich persönlich nehme sogar gerne an Gewinnspielen in sozialen Netzwerken teil sofern sie kreativ gestaltet sind und keine dubiosen Aktionen dahinterstecken. Ein Gewinnspiel, egal ob in sozialen Netzwerken, auf Blogs oder aber Websites konnte mich je dazu bringen, ein fester Leser dieser Seite zu werden. Dies schafft ausschließlich nur die Qualität des Inhaltes, den die jeweilige Seite anbietet.

All solche kleinen Extras gibt es auf "Am Meer ist es wärmer" nicht. Mein Blog besitzt keine Präsenz auf Facebook (abgesehen von meinem privaten Account über den ich häufiger mal Beiträge meines Blogs teile), es gibt keine Seite, die man dort bestaunen kann und die hierher führt. Somit gibts auch keine Gewinnspiele. Ich bin mir sehr sicher, würde ich mich dafür entscheiden, wären mir ein paar neue Follower, Klicks und etwas Vitamin B sicherlich garantiert. Aber ich habe mir auch ohne diesen Bonus eine eigene Leserschaft aufgebaut. Ich erhalte eine menge Feedback zu meinen Rezensionen und konnte viele der hier besprochenen Bücher oder Filme bereits empfehlen. Leser, die alleine durch Inhalt gewonnen werden konnten.

Natürlich darf man meine persönliche Einstellung Gewinnspielen gegenüber nun nicht falsch interpretieren. Worauf ich hinaus will, ich persönlich brauche sie einfach nicht. Genau so sehr werden sich Gewinnspiele für viele Blog-Eigentümer aber auch rentieren und ganz sicher ihren Zweck erfüllen. Was mir jedoch wichtig bleibt und ich auch rund 5 Jahre später nicht ändern will: Ich will meinen Blog niemandem aufzwingen. Ich will die mir gegebenen Möglichkeiten nutzen, "Am Meer ist es wärmer" bekannter zu machen ohne auf die sehr bekannten Mittel zurückgreifen zu müssen. Genau so kann ich aber auch nie garantieren, dass es nicht irgendwann doch Umbrüche hier zu entdecken geben wird. Ganz sicher weiß ich aber, ein Gewinnspiel wird man hier vermutlich auch in Zukunft vergebens suchen.

Damit habe ich von mir aus alles zu dem Thema geschrieben, was mir so eingefallen ist. Seltsamerweise ging mir das Thema leichter von den Fingern, als ich annahm. Dass ich nun so schnell die Worte für alles gefunden habe, dafür habe ich mir nun ein kaltes Bier verdient. In diesem Sinne, Cheers!


Bis zum nächsten mal,
Aufziehvogel

Donnerstag, 30. Juli 2015

Zum 50. Todestag von Jun'ichiro Tanizaki: Tagebuch eines alten Narren




Hinweis: In dieser Besprechung verwende ich die gebräuchlichere Schreibweise "Junichiro Tanizaki" ohne Apostroph im Vorname.



Japan 1961/1962

Tagebuch eines alten Narren
Autor: Junichiro Tanizaki
Originaltitel: Fūten Rōjin Nikki
Veröffentlichung: 1962 in Japan bei Chuokoron-Shinsha, 13. Juli 2015 als überarbeitete Neuauflage beim Manesse Verlag
Übersetzung und Fußnoten: Oscar Benl
Nachwort: Eduard Klopfenstein
Genre: Erotik-Drama


"Vielleicht liebe ich Satsuko deswegen, weil sie mir bis zu einem gewissen Grade zu dieser Illusion verhilft. Sie ist ein bisschen boshaft, ziemlich ironisch und lügt auch ganz gern. Mit ihrer Schwiegermutter und den Schwägerinnen versteht sie sich schlecht. Auch ihr Kind scheint sie nicht besonders zu lieben. In der ersten Zeit nach ihrer Heirat zeigte sich das nicht so deutlich, aber in den letzten zwei, drei Jahren dafür umso mehr. Mir macht es manchmal geradezu Spaß, sie noch mehr gegen die Frauen des Hauses aufzustacheln. Sie hat eigentlich keinen üblen Charakter. Sie ist im Grunde gutartig, aber unversehens überwältigt sie die Lust am Bösen, und dann brüstet sie sich geradezu damit. Ob sie es tut, weil sie merkt, dass mir das gefällt? Aus irgendeinem Grund behandle ich sie liebevoller als meine Töchter, und ich sähe es nicht einmal gern, wenn sie sich besser mit ihnen verstünde. Je gehässiger sie zu ihnen ist, desto reizvoller erscheint sie mir." - Tagebuch eines alten Narren. Übersetzung: Oscar Benl


Heute jährt sich bereits der 50. Todestag von Junichiro Tanizaki (24. Juli 1886 - 30. Juli 1965), ein Schriftsteller, der einen großen Beitrag an die noch immer junge, moderne japanische Literatur geleistet hat. Tanizakis Einfluss auf die Weltliteratur ist unbestritten, dabei ist er aber weniger bekannt als Romancier, als viel mehr der Autor zahlreicher Essays und Novellen.

Das "Tagebuch eines alten Narren" war Tanizakis letztes großes Werk. Rund 3 Jahre später, kurz nach seinem 79 Geburtstag, verstarb er im hohen Alter an Herzversagen.
Das Tagebuch dieses lüsternen alten Mannes, den Tanizaki hier so brillant beschreibt, war praktisch sein Abschiedsgeschenk an die Weltliteratur. Der original japanische Titel des Romans ist dabei noch etwas markanter als der, der deutschen Ausgabe. 瘋癲老人日記 (Fūten Rōjin Nikki) heißt übersetzt so viel wie "Tagebuch eines verrückten alten Mannes". Ich finde die Benutzung des Wortes "Narren" hier aber angebrachter. Denn Protagonist Utsugi Tokusuke agiert dermaßen naiv und besessen, der Titel des Narren steht ihm viel besser als der des Verrückten.

Tanizakis Roman gehört zum in Japan prominenten Genre des Nikki Bungaku (Tagebuch-Romanen). Hier muss aber noch angemerkt werden, Tanizakis Geschichte basiert komplett auf Fiktion (auch wenn vielleicht leichte autobiografische Elemente nicht abgestritten werden können). Erzählt wird praktisch die Geschichte von der Schönen und dem Biest außerhalb der Märchenwelt. Der Familienpatriarch Utsugi Tokusuke beherbergt eine große Familie. Finanziell hat er vor langer Zeit ausgesorgt und durch seinen Sohn Jokichi ist bereits für eine verlässliches Erbe gesorgt. Mit siebenundsiebzig Jahren möchte Tokusuke eigentlich nur noch seine verbleibende Zeit genießen. Die Gesundheit will dies aber nicht so ganz zulassen. Vor einiger Zeit erlitt er einen leichten Schlaganfall, von dem er sich nun erholt. Sein Spiegelbild erblickt der alte Mann nur noch mit Sarkasmus. Seine Zähne sind ihm unlängst ausgefallen, seine Haut ist verschrumpelt und faltig und man kann nur noch schwerlich sein Gesicht darunter erkennen. Auch die Impotenz machte letztendlich vor ihm nicht halt. Die Lust an schönen Frauen hat Tokusuke aber noch lange nicht verloren. Im Gegenteil. Er ist seiner Schwigertochter Satsuko regelrecht verfallen. Immer tiefer verstrickt sich der alte Mann in erotische Fantasien und frisst seiner gerissenen Schwiegertochter aus der Hand. Doch Tokusuke ist noch nicht so senil, um nicht zu bemerken, wie die Frau ihn benutzt. Doch darin liegt seine Passion, Tokusuke genießt es, benutzt zu werden. In seinem Tagebuch beschreibt er aufrichtig, wie er Satsuko, die Ehefrau seines Sones, verehrt und er sie jederzeit seiner eigenen Familie vorziehen würde.

In (auf den ersten Blick) simplen Tagebucheinträgen vermag es Tanizaki, eine anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, die einen nicht selten mit einer hängenden Kinnlade zurücklässt. Immer neue Geständnisse des alten Mannes kommen ans Licht. Bewundernswert dabei ist, wie authentisch Tanizaki die beiden Protagonisten Tokusuke und Satsuko beschreibt (seht zu dieser Authentizität trägt auch Oscar Benls Übersetzung bei, da er typisch japanische Begriffe und Anreden wie Ojiisan und Obaasan komplett unangetastet gelassen hat). Jeder Tagebucheintrag nimmt verstricktere Züge an und der Leser muss sich fragen, ob der alte Mann ein armseliger Lustmolch ist oder man ihm seine seltsamen Neigungen durchgehen lassen soll. Doch schützt das Alter wirklich vor dem Narrentum? Vermutlich nicht. Dabei ist sich Tokusuke bewusst,  ausgenutzt zu werden. Es lässt all dies zu, sein Stolz kommt ihm dabei irgendwann völlig abhanden. Ist eine schöne, geheimnisvolle Frau es wert, sein komplettes Vermächtnis als Mensch aufs Spiel zu setzen? Erneut stellt Junichiro Tanizaki wichtige Fragen und lässt seine Leser mit vielen Fragen zurück.

Gerne wird das Tagebuch eines alten Narren als erotischer Roman beworben. Allerdings darf man sich hier kein Ausmaß vorstellen, wie es bei aktuellen Genrevertretern der Fall ist. Dafür hat Tanizaki zu viel Stil, verpackt seine Worte beinahe dabei in geschmeidige Seite. Jedes Wort ist genau überlegt und durchdacht. Der erotische Aspekt dieses Romans geschieht auf eine wesentlich anspruchsvollere weise. Wer also tatsächlich wilde erotische Abenteuer in den Tagebucheinträgen dieses alten Mannes erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Der erotische Aspekt, von dem ich gerade sprach, ist ganz alleine Satsuko die mit ihren eigenen Waffen den Männern ihre Gedanken regelrecht vernebelt.

Zur deutschen Ausgabe:

Erneut hat sich der Manesse Verlag einem japanischen Klassiker angenommen. Seit ihrer hochwertigen Neuauflage zum Prinzen Genji und des großen Haiku und Tanka Sammelbandes Japanische Jahreszeiten freue ich mich auf sämtliche Ankündigungen des Verlages.
In der vollständig durchgesehenen Neuauflage des "Tagebuch eines alten Narren" setzt man wie bei der Geschichte um den Prinzen Genji erneut auf eine Übersetzung des Japanologen Oscar Benl (1914-1986). Wieder einmal wird eine sehr moderne, sprachlich starke Übersetzung präsentiert die den Klassiker flüssig und verständlich lesbar präsentiert. Dazu gibt es zahlreiche Fußnoten zu japanischen Begriffen im Anhang und ein ausführliches Nachwort von Eduard Klopfenstein.

Die Hardcover-Ausgabe ist mit einem Schutzumschlag versehen (sehr passendes, modernes Design). Die eigentliche Seele dieser Ausgabe befindet sich aber unter dem Schutzumschlag. Genau wie die Geschichte des Prinzen Genji, ist das Buch in Leinen gebunden. Somit fügt sich diese Ausgabe bestens zur Sammlung hinzu, sollte man bereits die Neuauflage für den Prinzen Genji besitzen.
Präsentiert wird wieder einmal eine vorbildliche Ausgabe für bibliophile Sammler (ganz besonders für Liebhaber der japanischen Literatur).


(Foto: Aufziehvogel)


Resümee

Das "Tagebuch eines alten Narren" ist eine ungewöhnliche Geschichte über das Altern. Die privaten Geständnisse eines greisen Patriarch einer wohlhabenden japanischen Familie ist ein Roman, wie er typisch japanischer nicht sein kann. Alle Elemente, die die japanische Literatur so besonders macht, bringt Junichiro Tanizaki in den Tagebucheinträgen unter. Teilweise mit Staunen wird der Leser diese Tagebucheinträge verschlingen, auch wenn ich davon abraten kann. Die Tagebucheinträge dieses alten Narren lesen sich am besten, wenn man sie sich für mehrere gemütliche Abende aufhebt. Am besten man genießt sie wie einen teuren Whiskey. Nicht alles auf einmal, sonst ärgert man sich, wie schnell die Flasche leer war.

In einer schönen bibliophilen Ausgabe hat der Manesse Verlag dem japanischen Schriftsteller einen schönen Tribut zu seinem 50. Todestag gezollt. Ein Roman, der in einer gut sortierten Sammlung japanischer Literatur nicht fehlen sollte.

Rezension: Die Suche nach der Erde (Isaac Asimov)






USA 1982

Die Suche nach der Erde
Autor: Isaac Asimov
Originaltitel: Foundation's Edge
Veröffentlichung: 1982 bei Doubleday (USA), Dezember 2014 beim Heyne Verlag (Deutsch)
Übersetzung: Horst Pukallus
Genre: Science-Fiction



>>Und wo ist Gaia selbst? Oder sollen wir Gaia-P sagen, für Planet?<<
>>Für den Planeten genügt ganz einfach >Gaia<. Wir können Gaia noch nicht sehen. Planeten kann man nicht so leicht sehen wie Sterne, und wir sind noch immer rund hundert Mikroparsek von Gaia-S entfernt. Beachten Sie, sie nur als Stern zu sehen, noch nicht als Scheibe, wenn auch als ziemlich heller Stern. Starren Sie ihn nicht so direkt an, Janov, er ist hell genug, um Ihre Netzhaut zu schädigen. Sobald ich meine Beobachtungen erledigt habe, lege ich einen Filter über die Übertragung. Dann dürfen Sie ihn bestaunen, solange Sie Lust haben.<<


Die großen Science-Fiction Propheten wie Asimov, Clarke, Heinlein, Wells und Dick weilen bereits seit vielen Jahren nicht mehr unter den Lebenden. Ihr nahezu gigantisches Werk, welches sie hinterlassen haben, wird jedoch ewig bestehen und ist noch immer aktuell und sehr wahrscheinlich auch bedeutsamer als noch zu Zeiten seiner Veröffentlichung. Beinahe erschreckend muss man zur Kenntnis nehmen, wie weit diese Herren ihrer Zeit voraus waren.

"Die Suche nach der Erde" lässt im deutschen Titel noch nicht erahnen, dass der Roman zu Isaac Asimovs Foundation-Saga gehört, eine der wohl umfangreichsten und komplexesten Science-Fiction Reihen der amerikanischen Literatur. Doch bereits ein Blick auf den Klappentext genügt, zu wissen, wo man diese galaktische Odyssee einordnen muss. Eigentlich geplant als Trilogie, machte sich Asimov Jahre nach der Veröffentlichung der ursprünglichen Trilogie noch einmal an eine Fortsetzung, die viele Jahrhunderte nach den Geschehnissen der ersten Drei Bücher spielt und die Ereignisse der Vorgänger noch weiter vertieft. Die Foundation Saga ist, ohne Zweifel, Asimovs Lebenswerk (obwohl er noch zahlreiche andere, bedeutende Werke verfasst hat). Beinahe 50 Jahre arbeitete der einstige Biochemiker an dieser umfangreichen Reihe. Entstanden sind 7 Bücher. Geschaffen hat Asimov ein komplexes Universum was nicht nur für sich allein steht, sondern teilweise auch noch mit seinem "Roboter" und "Imperium" Universum verschmilzt. Der Einstieg in die Foundation Saga sollte am besten mit der ursprünglichen Trilogie begonnen werden, verloren wird man sich aber auch als Neueinsteiger bei "Die Suche nach der Erde" nicht fühlen. Grund dafür sind geschickte Erklärungen und die vielen Jahrhunderte, die seit den Ereignissen der vorherigen Bücher vergangen sind, so das dieses Abenteuer relativ eigenständig agieren kann.

"Die Suche nach der Erde" spielt 498 Jahre nach den Ereignissen rund um die erste und zweite Foundation und ihren Kampf gegen das Maultier. Die Zeit des genialen Wissenschaftlers Harri Seldon ist unlängst vorbei. Einst sagte er voraus, das große Imperium wird fallen und es wird rund 30.000 Jahre dauern, bis darauf ein neues Imperium entstehen wird. Seldons Masterplan, diese Zeit auf rund 1000 Jahre zu verkürzen ging, trotz vieler Hürden, auf. Die von Seldon gegründete Foundation hat sich derweil etabliert und beherrscht nun die Galaxie. Auch beinahe 500 Jahren nach diesen Ereignissen richtet man sich auf Terminus nach Seldons Masterplan und duldet keine Abweichungen. Während die Bürger Terminus in einer art Utopia leben, wird bei manchen Leuten mittlerweile aber Unmut lauter, ob gewisse Akte der Geschichte nicht verheimlicht oder gar verfälscht wurden. Einer dieser Skeptiker ist der junge, aufstrebende Ratsherr Golan Trevize der kein Blatt vor den Mund nimmt und Seldons Masterplan infrage stellt, und, offen zu Sprache bringt, es würde noch immer eine zweite Foundation geben. Als er dieses Anliegen bei einer Ratsversammlung offen anspricht ordnet Bürgermeisterin Harla Branno unverzüglich eine Verhaftung an. Schockiert über den Wandel der Ereignisse wird Trevize in Gewahrsam genommen. Sein Urteil: Gemeinsam mit dem Historiker Janov Pelorat soll er Beweise für die Existenz einer zweiten Foundation liefern. Und der Verbleib dieser sagenumwobenen zweiten Foundation soll sich auf einem Planeten befinden, der seit vielen Jahrhunderten in Vergessenheit geraten ist: Unsere Erde.

Geschickt verknüpft Asimov in diesem randvoll gefüllten Taschenbuch politische Ereignisse und gleichzeitig ein Abenteuer. Die galaktische Odyssee von Trevize und Pelorat hat teilweise sogar was von einem Roman von Jules Verne. Während der Geschichte werden viele Fragen aufgeworfen, viele davon werden sogar unbeantwortet bleiben und erst in den nächsten Romanen eine Antwort finden. Trotz der verknüpfen Ereignisse der Vorgänger agiert "Die Suche nach der Erde" auch fantastisch als Roman, der ganz für sich allein steht. Trotz der Komplexität bleibt die Geschichte ein Science-Fiction Abenteuer. Asimovs Stil lebt größtenteils von langen Dialogen, die zwischen den Protagonisten stattfinden. Auf ausführliche Beschreibungen der Personen oder Umgebungen verzichtet Asimov aber dennoch nicht. Er hat ein wunderbares Gleichgewicht zwischen all dem geschaffen. Unspektakuläre Längen, die es durchaus an gewissen Abschnitten des Buches gibt, fallen weniger negativ auf weil stets neue Ereignisse wieder frischen Wind in die Geschichte bringen.


Resümee

50 Jahre Science-Fiction bei Heyne. In Asimovs Universum eine nahezu lächerlich unbedeutende Zahl. In unserer Zeitrechnung könnte diese Nummer aber kaum bedeutender sein. Asimov hat es sich verdient, zu den großen Science-Fiction Propheten zu gehören, die der Verlag in sein Programm aufgenommen hat.

"Die Suche nach der Erde" ist beinahe schon eine wehmütige Odyssee wo man gleichzeitig Heimweh nach einem Planet verspürt, auf dem man gerade sein irdisches Dasein fristet. Und dennoch ist er unlängst Vergangenheit in Asimovs Roman. Eine Zukunft, die den Menschen in vielen Jahren vermutlich einmal bevorstehen wird und die Erde nur noch in Geschichtsbüchern (sollte es so etwas noch geben) und Enzyklopädien Erwähnung finden wird. Bis dahin wird aber noch eine lange Zeit vergehen, und vermutlich muss sich kein Leser dieser Rezension Gedanken um so eine Zukunft machen. Einen Vorgeschmack liefert jedoch Isaac Asimov mit diesem großartigen Roman.


Anmerkungen:

Asimovs ursprüngliche Foundation-Trilogie ist ebenfalls beim Heyne Verlag in einem dicken Sammelband (Taschenbuch) erhältlich: Die Foundation Trilogie

Für Science-Fiction Fans einen Blick wert, Heynes Online-Portal rund ums Thema: Die Zukunft

Christopher Nolans Bruder Jonathan will für den amerikanischen Pay-TV Sender HBO eine TV-Serie zu Asimovs Foundation-Saga kreieren. Genauere Infos gibt es jedoch noch nicht.

Dienstag, 14. Juli 2015

Einwurf: Keine Verwendung mehr für alte Helden?



Mein erster Einwurf seit gefühlten Monaten. Ich hatte jedoch auch wenig Redebedarf. Mein letzter Kinobesuch vor einigen Tagen hat das Feuer für meine virtuellen Selbstgespräche aber wieder entfacht.

Terminator Genisys. Der fünfte Ableger in der nicht mehr ganz so glorreichen Saga. Mit Teil 3 und Teil 4 musste das Franchise federn lassen und zog automatisch Camerons grandiose Erstwerke gleichzeitig mit in den Ruin. Ok, vielleicht ist "Ruin" das falsche Wort, aber nach Terminator Salvation habe ich die ersten beiden Filme ein wenig abgewertet. Bei einer Reihe, die so eng miteinander verknüpft ist, reicht meistens schon eine schlechte Fortsetzung, um das Gesamtwerk zu beflecken. Dabei ist handwerklich Terminator Salvation noch der wesentlich bessere Film im Vergleich zu Rise of the Machines, ein Film, der mit ständigen Slapstick-Einlagen beinahe schon seine Vorgänger parodierte statt ihnen Tribut zu zollen. Allerdings funktionierte Salvation nicht als Terminator Film und selbst als generischer Science-Fiction Actionfilm tut sich der Film noch sehr schwer.

Was konnte man da also von Terminator Genisys erwarten? Ein alternder Arnie, PG-13 und mehrere verflucht schlechte Trailer. Habe ich schon das verhunzte Filmposter erwähnt? Meine Reaktion: Traurig, deprimiert.



Die Erwartungen waren jedoch schon so gering, mein Tränenkanal erholte sich relativ schnell von dem schlechten Terminator Genisys Marketing. Niemals stand je zur Auswahl, den Film im Kino zu sehen. Die Vorab-Reviews bekräftigen mich auch in meinem Vorhaben. Doch meine Erwartung, der Film könnte auch in der IMDb ziemlich schnell den den letzten Platz im Franchise belegen, wurde ich, zu meiner Überraschung, eines besseren belehrt. Die Wertung hält sich noch immer bei einer 7,0 (macht Platz 3 bei den Filmen). James Cameron persönlich bezeichnet Genisys als den wahren dritten Teil (bei Camerons Meinung ist jedoch Vorsicht angesagt, da er ein großer Fan von Paul Anderson ist) und viele private Reviewer lobten die neuen Ansätze in der Story und haben sich gar Camerons Worten angeschlossen. Für mich war die Verlockung letztendlich zu groß und ich entschied mich dennoch für einen Kinobesuch. Da dieser Einwurf hier aber kein Review ist, werde ich nur geringfügig auf Genisys eingehen. Ich muss gestehen, der Kinobesuch hat sich gelohnt, die Altersfreigabe hat dem Film überraschenderweise nicht geschadet (auch wenn mit einem R-Rating natürlich wesentlich mehr möglich gewesen wäre) und Genisys ist trotz kleinerer Schwächen tatsächlich die beste Fortsetzung, die das Franchise seit Terminator 2 hervorgebracht hat (die Serie vorerst nicht mitgezählt). Der Film präsentiert ein interessantes Konzept, welches die in Verruf geratene Saga ein wenig aus einem Sumpf mäßiger bis schlechter Sequels gezogen hat. So viel zu meinem kurzen Fazit.

Durch die Altersfreigabe, dem schlechten Marketing und auch Schwarzeneggers Reputation in den USA stand der Erfolg von Terminator Genisys bereits vor dem Kinostart in einem weniger guten Licht. Der Name "Schwarzenegger" trägt keinen Film mehr im Alleingang durch das amerikanische Box Office. The Last Stand, Escape Plan und auch Sabotage haben dies bewiesen. Jeder dieser Filme erhielt von der amerikanischen MPAA das R-Rating, allesamt floppten sie an den amerikanischen Kinokassen. Escape Plan hingegen spielte beinahe aber noch das Dreifache seiner Produktionskosten wieder ein weil der Film in Europa und Asien sehr gut ankam. Genisys ist also zusammen mit Expendables 3 Schwarzeneggers zweiter "After Governor" Film, der mit einem familienfreundlichem PG-13 Rating versehen wurde. Altersfreigaben scheinen bei neuen Schwarzenegger-Filmen sowieso keine Rolle zu spielen, denn kein neuer Film mit seiner Beteiligung war in den USA erfolgreich. So waren die miserablen Vorab-Reviews und das desaströse Debüt beim Box Office zu Genisys (gerade mal etwas um die 30 Millionen zur Premiere, was in den USA nur für einen enttäuschenden dritten Platz reichte) eigentlich sogar wenig überraschend. Allerdings machte es auch den Anschein, als habe der Film eine regelrechte Hetzkampagne mit sich gebracht.

Mittlerweile trudeln allmählich auch die Einspielergebnisse außerhalb der USA ein. Seine Produktionskosten hat Genisys unlängst wieder eingespielt und auch die doppelte Menge wird der Film locker einspielen. Die angepeilten 400 Millionen die Paramount im Sinn hatte, könnten sich jedoch als schwierig erweisen. Bei der katastrophalen Marketingkampagne und dem an sich schweren Stand, den das Terminator-Franchise innehat, wäre eine solche Summe sogar rekordverdächtig.

Die überraschenden Sympathien, die ich für Terminator Genisys hege, darf man natürlich aber nun auch nicht als Maßstab werten. Wie immer ist es eine subjektive Meinung. Aber wenn man schon viele Filme in seinem Leben gesehen hat, erkennt man einen guten Film und einen sehr schlechten Film. Genisys gehört sicherlich nicht zur letzten Kategorie. Dabei ist es aber eigentlich überflüssig, anzumerken, an eine (immer noch bestehende) Genialität von The Terminator oder Terminator 2: Judgement Day reicht Genisys nicht heran, alleine der Vergleich verbietet sich. Trotz allem bietet Genisys etwas, was man bei den vorherigen Fortsetzungen grundsätzlich vermisst hat: Atmosphäre. Und diese kommt besonders zur Geltung, wenn man sich vorher noch einmal die ersten beiden Teile angesehen hat.


"Alt, aber nicht überflüssig"

Doch komme ich zum Ausgangspunkt meines Einwurfs zurück. Ein ergrauter Terminator gibt von sich, er sei Alt, aber nicht überflüssig. Und dem muss ich zustimmen. Aber woher rührt nun die Abneigung gegen Genisys? Hier sind einfach mehrere Faktoren zusammengeflossen. Zum einen besteht natürlich wirklich die Möglichkeit, den Film nicht zu mögen (völlig unabhängig des Shitstorms). Größtenteils dürfte es aber auch Schwarzeneggers Ansehen in den USA sein. Schwarzeneggers acht jährige Amtszeit als republikanischer Gouverneur von Kalifornien war eine lange Zeit, die ganz besonders bei vielen Amerikanern nicht spurlos vorbei ging. Viele sind nicht nur ihrem "Governator" überdrüssig geworden, sie sind auch dem Terminator-Franchise überdrüssig geworden. Genisys war die Fortsetzung, nach der niemand verlangt hat, nicht nach Terminator 3 und Terminator 4. Hinzukommt die völlig falsche Herangehensweise seitens Paramount. Nach dem kommerziell wenig beeindruckendem Erfolg von Terminator Salvation oder auch ganz aktuellen Beispielen wie The Expendables 3 hätte man wissen müssen, PG-13 ist die falsche Zielgruppe für einen Terminator Film. Prinzipiell hat der Film die Freigabe gut genutzt. Der Ruf dieser Freigabe ist aber viel mehr in Verruf geraten. Die eigentlich angepeilte Zielgruppe wird jedoch unlängst von Marvel (Disney) dominiert und schaut sich viel lieber maskierte Superhelden an. Aber auch die eigentliche Zielgruppe scheint dem Franchise längst fortgelaufen zu sein. Paramount hat den schweren Stand, den das Franchise innehat, nur noch einmal unnötig erschwert. Und dennoch sollte Paramount zumindest versuchen, es mit Genisys erneut auf dem Heimkino-Markt zu probieren um vielleicht doch noch die Zielgruppe zu erreichen, die dieser Film auch tatsächlich interessiert.

Doch was passiert nun mit Arnold Schwarzenegger? Filme drehen müsste er eigentlich nicht mehr, finanziell hat er es zumindest nicht nötig. Qualitativ gesehen haben mir aber Schwarzeneggers neue Filme relativ gut gefallen. The Last Stand war ein guter Actioner. Escape Plan, gemeinsam mit Sylvester Stallone, sogar eine äußerst erfreuliche Abwechslung. Ledlich Sabotage wird wohl Schwarzeneggers persönlicher Rohrkrepierer seit seines Comebacks bleiben (obgleich der Film noch immer ansehnlich ist und vermutlich einzigartig von der Machart in Schwarzeneggers Karriere).
Der alte Actionheld hat dennoch bewiesen, überflüssig ist er noch lange nicht. Ob er aber noch einmal einen großen Hit am amerikanischen Box Office landen wird dürfte ebenfalls so sicher sein wie ein sauberes Herrenklo auf der Kirmes. Es sei denn, Schwarzenegger geht einen unwiderstehlichen Deal mit Marvel ein.

Gehabt euch wohl!




Memo an mich: Du solltest vorsichtiger sein Aufziehvogel. Bei den aktuellen Entwicklungen die Spider-Man durchlebt könnte Schwarzenegger am Ende noch die Rolle des Onkel Ben erhalten.