Da ich krank im Bett lag, habe ich natürlich das wichtigste vergessen, das Phänomen des Monats.
Der Titel dürfte klar machen was im September meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Und man kann mir noch so viele Gegenargumente nennen (wie das ein eBook in Australien wesentlich günstiger ist als ein echtes Buch), das eBook bleibt für mich unbedeutend. Ich gehe nicht so weit und sage nutzlos.
Das eBook an sich (welches immer mehr an Popularität gewinnt) ist eine perfekte Gelegenheit für noch junge Verlage und deren Autoren. Schnell kann man geschriebene Werke der Öffentlichkeit präsentieren und umsonst oder für einen kleinen Betrag anbieten. Eine sehr kostengünstige Variante.
Doch wenn ich dann gleich 20 Euro für einen bekannten Titel eines erfolgreichen Autors bezahle, muss ich mich leider fragen: Was rechtfertigt diesen Preis? Der Aufwand wird es wohl kaum sein da es sich um ein digitales Medium handelt. Man kann davon ausgehen das Lizenzkosten den Preis ausmachen. Die Preise sind nämlich meistens identisch mit den Buchhandelspreisen.
Aber was mich dann doch am meisten wunder ist, wie kann man eine Datei nur einem echten Buch vorziehen? Ich gehe gerne mit dem Trend. Das eBook hingegen stellt für mich persönlich einen verlorenen Trend dar. Ich brauche weder eBooks noch einen dazugehörigen eBook Reader (welcher meistens um die 100 Euro kostet). Das klassische Buch ist ein Medium welches einfach nicht ersetzt werden kann. Und die Mehrheit wird der klassischen Variante auch zukünftig treu bleiben. Für mein Geld möchte ich gerne etwas in den Händen halten. Bei einem eBook wird dies leider nie der Fall sein.
